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Klaus Sälzer und das „Stiftungsmobil“

Eckernförder Zeitung, 07.11.2019

 

Klaus Sälzer reist mit seinem „Stiftungsmobil“ durch Deutschland, um eine Änderung des Stiftungsgesetzes zu erreichen.

ECKERNFÖRDE | Dieser Mann hat eine Mission: Klaus Sälzer hat sich zur Aufgabe gemacht, dass das deutsche Stiftungsgesetz geändert wird. „Es liegt viel zu viel Kapital nutzlos herum“, sagt er. „Dabei könnte es sinnvoll eingesetzt werden, um der Gemeinschaft zu dienen.“ Mit seinem „Stiftungsmobil“ ist der Generalsekretär des Stiftungszentrums Schleswig-Holstein deshalb in ganz Deutschland unterwegs, um Menschen von seiner Idee zu überzeugen.

Bislang muss für die Gründung einer Stiftung ein Mindestkapital von 50.000 Euro angelegt werden. Dieses Geld darf selbst nicht angerührt werden. Die Stiftung darf nur die Rendite verwenden. Je mehr Geld eine Stiftung also verwenden möchte, desto höher muss das angelegte Stiftungsvermögen sein.

Ungenutztes Kapital

Für den Eckernförder Klaus Sälzer ist das widersinnig. „Es gibt rund 22.000 Stiftungen in Deutschland mit einem Gesamtkapital von 100 Milliarden Euro, das nicht genutzt werden kann und ungenutzt brach liegt.“ Bei der derzeitigen Zinslage ist bei Finanzanlagen zudem die Rendite denkbar schlecht. „Stiftungen sollen bewahren, aber niemand hat sich auf die Zeit ohne Zinsen eingestellt“, so Sälzer. Seiner Meinung nach müsste auch das Kapital nutzbar sein und durch ein entsprechendes Marketing und gute Öffentlichkeitsarbeit über Spenden wieder aufgefüllt werden. „Auf diese Weise kann bis zu dem Dreifachen des bisherigen Finanz- und Sachertrags für das Allgemeinwohl erzielt werden.“

Um die Politik von einem Umdenken zu überzeugen, bedarf es jedoch mehr als einer Einzelperson mit einer Idee. Deshalb durchfährt Klaus Sälzer neun Monate lang die Bundesrepublik und spricht mit Menschen in allen möglichen Positionen: Chefredakteuren, Stiftungsvorständen, Geschäftsführern und Institutspräsidenten. „Sie müssen überzeugt werden und Druck auf die Politik ausüben“, so Klaus Sälzer. Er geht sogar noch weiter: „Das ehrenamtliche Engagement ist der soziale Kitt in unserer Gesellschaft, und gemeinnützige Stiftungen sowie Vereine sind grundsätzlich etwas Gutes. Wir brauchen in spätestens zwei Jahren ein Ministerium für das Gemeinwohl in Deutschland. Bis dahin muss eine Arbeitsgruppe mit einer Delegation der Kanzlerin neue Wege erarbeiten.“

Sollte das Stiftungsgesetz als grundlegende Forderung irgendwann geändert werden, so dass gemeinnützige Stiftungen auch ihr Kapital verwenden dürfen, wäre dem Gemeinwohl sehr geholfen, ist sich Klaus Sälzer sicher. Und ihm wahrscheinlich auch. Denn die Stiftungen benötigen in jedem Fall Informationen und Beratung, und die bietet er mit dem von ihm gegründeten Stiftungszentrum Schleswig-Holstein.

>www.szsh.de

>www.klaussaelzer.de

>Tel. 0176/10318736

Autor: Arne Peters

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